Der Steinbock

Im Regelfall kommt ein Steinbock-Geborener recht sympathisch rüber. Sie gelten als umsichtig und aufrichtig, auch wenn sie eher zurückhaltend auftreten. Steinböcke sind wahre Lebensplaner – und dies tun sehr detailverliebt. Ihr Wille und ihre Ausdauer, die klare Absicht vor Augen, führen sie normalerweise in den Erfolg. Häufig sind es berufliche Ziele, über die sie sich Anerkennung holen. Wenn es sein muss, legen sie Umwege ein, um ihr Endergebnis zu erreichen.


Wenn sich der Erfolg eingestellt hat, strahlt der Steinbock. Jetzt stellt er sich gerne dar und übernimmt die Regie. Je höher die erreichte Stellung ist, um so schwieriger kann es mit einem im Tierkreiszeichen Steinbock geborenen Menschen werden. Seine Machtposition kann er nun ganz nach seinen Vorstellungen nutzen, im Allgemeinen jedoch nicht vergessend, dass es nur im Miteinander geht. Im schlimmsten Fall kommt Rechthaberei auf herablassende Art und Weise zutage. Jedoch gibt es auch die andere, positive Richtung: Mit Toleranz und respektvoll nutzt der Steinbock alle seine Möglichkeiten, um dem Großen und Ganzen gerecht zu werden.


Aufgaben und Ziele


Steinböcke, die mit dieser förderlichen Haltung durchs Leben gehen, setzen sich durchaus kontinuierlich für die Verwirklichung ihrer Ziele ein. Fokussiert und fleißig machen sie sich an Werk – jedoch unter Beachtung der Gesetze des Lebens. Die destruktive Kraft dieses Tierkreiszeichens ist jedoch nur auf die eigene Anerkennung fixiert, die von gesundem Ehrgeiz weit entfernt ist. Wertschätzung jedoch sollten wir jedem gegenüber aufbringen, ganz gleich, welche höheren Ziele der Einzelne hat.

Wie ebenso der Krebs klebt der Steinbock in der Vergangenheit fest. Während Krebsgeborene an Vertrautem festhalten, mag der Steinbock Etabliertes nicht loslassen. Eine weitere Gemeinsamkeit dieser Zeichen ist die Isolierung – der Rückzug auf sich selbst. Wobei der Steinbock erkennen sollte, dass materielle Werte die emotionalen nicht ersetzen können.

Saturn – der Herrscher des Tierkreiszeichens Steinbock

Viele Menschen scheinen regelrecht zu erschrecken, wenn sie von Saturn hören. Das mag daran liegen, dass in der „alten“ Astrologie oft vom Unglücksplaneten die Rede war. Die meisten Astrologen stimmen dieser Definition nicht mehr zu. Doch was ist Glück oder Unglück? Greifen wir an dieser Stelle noch mal das Prinzip der Erweiterung von Jupiter auf, so ist Saturn der Gegenpol und steht damit für Einschränkung. Er zeigt uns Grenzen und bringt uns in Kontakt mit unseren Schattenseiten.

Somit steht Saturn symbolisch für

- Bodenständigkeit - Gesetz - Gewissen - Hemmung - Struktur.


Saturn ist der zweitgrößte Planet in unserem Sonnensystem und er herrscht im 10. Haus. Er will, dass wir hinsehen – und zwar realistisch! Wir sollen die Lektionen des Lebens lernen, uns disziplinieren und Verantwortung für uns selbst übernehmen. Dies geht meistens nicht nebenbei und jammern bringt uns nicht ans Ziel. Doch wenn die Aufgaben erledigt sind, wir strukturiert haben, schenkt Saturn Sicherheit.


Insofern verwundern auch die körperlichen Entsprechungen nicht:
Alter - Kniegelenke - Knochen - Rückgrat - Steinbildungen - Versteinerung/Verknöcherung – Zähne