Tarot-Kartenlegen und Reinkarnation
Viele Ratsuchende beschäftigen sich mit dem tieferen Sinn des Lebens. Sie möchten ebenso wissen, welche Aufgaben sie bereits erledigt haben und welche noch vor ihnen liegen. Diese Fragen können mittels Kartenlegen, vor allem durch Tarotkarten, beantwortet werden. Im Zusammenhang mit der Reinkarnation steht der Seelenplan und genau dieser kann über das Tarot-Kartenlegen erkannt wer-den. Für eine Legung werden alle 78 Tarotkarten ausgelegt. Diese ausführliche Kartenlegung ist nötig, um möglichst viele Details zu erfahren. Mehr Informationen dazu weiter unten. Beschäftigen wir uns zunächst mit dem Thema Wiederverkörperung.
Reinkarnation – die unsterbliche Seele
Unter dem Begriff Reinkarnation wird die Wiedergeburt oder auch Wiederverkörperung verstanden. Dieser Glaube, für viele Menschen ist es eine Überzeugung, wird häufig im Zusammenhang mit Glaubenslehren aus dem Hinduismus oder Buddhismus sowie Naturreligionen verbunden. Selbst Platon, der bekannte Philosoph, war von der Reinkarnation überzeugt. Er sprach von der „Welt der Ideen“ und der „Welt der Körper“. Und auch im frühen Christentum waren die Menschen von der unsterblichen Seele überzeugt. Erst viele Jahrhunderte nach Christus weichte die Kirche von ihren eigenen Schriften dazu ab. Und auch heute noch sehen Menschen in den biblischen Schriften Hin-weise auf die Reinkarnation.
Um was geht es bei der Reinkarnation?
Um die Seele aller und allem was ist, denn nicht nur der Mensch hat eine Seele. Um es einfach aus-zudrücken: Alles was lebt ist beseelt, ohne jetzt in Details zu gehen. Das würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Diese Seele verlässt nach dem (körperlichen) Tod den Körper um (vermutlich) zunächst „nach Hause“ zu gehen. Dort wird sie sich zunächst ausführlichst mit ihren Erfahrungen beschäftigen.
Für viele Menschen ist das die Rückkehrung zu Gott (vater – oder -mutter) – an den Ursprung allen Seins. Andere nennen es das Nirwana oder auch einfach nur das Heim der Seelen, das Universum. Aufbauend auf Thesen, die darauf basieren, dass Energie nicht verloren geht, sondern lediglich die Form wechselt. Transformation ist hier ein weiteres Stichwort. Denken Sie einfach an die Raupe, aus der ein Schmetterling wird.
Die ewige Seele entwickelt sich in der Polarität
Auf der Erde leben wir in der Polarität. Damit ist zum Beispiel gemeint: Liebe – Hass, Gut – Böse, heiß – kalt – oben – unten – Gesundheit – Krankheit - Leben – Tod und so weiter. Auf diesem Pla-neten sind durch die Gegensätzlichkeiten alle Erfahrungen machbar, damit die Seele sich weiterent-wickeln kann. Ob das in einem Leben machbar ist, ist stark zu bezweifeln. Wenn es also um die Ver-vollkommnung der Seele geht, sind sicherlich „mehrere Leben“ notwendig. Wer wie die Made im Speck gelebt hat, wird in einem weiteren Leben vielleicht arm sein wie eine Kirchenmaus. Macht-voll sowie machtlos zu sein ist ebenso eine weitere Erfahrung wie den Gegenpol zwischen gesund und krank zu erleben.
Vielleicht ist an dieser Stelle folgender Hinweis hilfreich: Es ist ein Unterschied, ob ich etwas über den Kopf, solange es schlüssig ist, nachvollziehen kann oder aus dem eigenen Erleben, dem Nach-fühlen, heraus. Genau dieser Unterschied wird in der Geschichte von Neale Donald Walsh deut-lich: Ich bin das Licht: Die kleine Seele spricht mit Gott?
Den Seelenplan über Tarotkarten erkennen
Für dieses Thema eignen sich sicherlich die Tarotkarten am besten. Das Kartenlegen findet hier sehr spezifisch statt, denn bei dieser Legung geht es nur um den Seelenplan. Fragen wie, was möchte meine Seele in diesem Leben erreichen oder über welchen Weg soll eine Erfahrung gemacht wer-den, können recht konkret beantwortet werden. Diese Art des Kartenlegens beantwortet ebenfalls Fragen zur Berufung und welche in uns schlummernden Talente genutzt werden können. Schließ-lich führt sie uns zu Erkenntnissen, wieso sich uns so manches Mal Hürden in den Weg stellen und wie wir verzeihen können.
