Der Jenseitskontakt – die Kommunikation mit Verstorbenen
Was geschieht in der Anderswelt und was kann ich tun, wenn ich noch nicht loslassen kann? Kann ich in einem Jenseitskontakt auch Fragen stellen oder wie weiß ich, dass das Jenseitsmedium mit meinem geliebten Partner kommuniziert?
Das Jenseitsmedium als Vermittler
Wenn ein geliebter Mensch aus dem Leben geht, kommen manche Trauernde nicht zur Ruhe, da sie ständig mit der Person beschäftigt sind. Dies kann ein Elternteil, der Lebensgefährte, ein Kind oder irgendjemand sein, zu dem eine besondere Verbindung bestanden hat. Fragen über Fragen beschäftigen die Hinterbliebenen und nicht selten spielen besondere Situationen eine Rolle. In solchen Fällen steht ein Jenseitsmedium zur Verfügung und dient als Vermittler zwischen den Welten. In sogenannten Jenseitssitzungen können Ratsuchende ihre Fragen über ein Jenseitsmedium stellen und erhalten über das Medium die Antworten oder Botschaften der Verstorbenen.
Wann kann ein Jenseitskontakt aufgenommen werden und was ist in einer Sitzung möglich?
Im Allgemeinen wird dazu geraten, dass ein jenseitiger Kontakt erst sechs Monate nach dem Lebensende des Verstorbenen erfolgen soll. Vermutlich ist dies ein Zeitrahmen, der von den Lebenden im Jenseits benötigt wird, um sich in der Anderswelt zurechtzufinden. Es kann zwar auch dann geschehen, dass eine Kontaktaufnahme noch nicht möglich ist, dies ist aber eher die Ausnahme. Wichtig ist, dass Sie offen sind, dem Medium vertrauen und einfach geschehen lassen. Je weniger Sie erwarten, um so bereichernder kann die Kommunikation mit der gewünschten Person sein. Die Seele im Jenseits wird auf die Art und Weise über das Medium antworten, die ihr möglich ist. Dies kann ein Lied – vielleicht nur der Refrain, aber auch ein Geruch, der Duft eines Parfüms sein, der auf einmal wahrnehmbar ist.
Gibt es Erkennungshinweise?
Ja, sie sind möglich. Vor allem Melodien oder ein Duft sind bereits Erkennungshinweise. Es ist ebenso möglich, dass dem Jenseitsmedium Bilder oder kleine Filmausschnitte übermittelt werden. Das Medium wird sie beschreiben, damit Sie die Möglichkeit haben, den Verstorbenen zu erkennen. Denn dies sind so eindeutige Hinweise, die Ihnen helfen, die Kontaktperson im Jenseits zu identifizieren. Manches Mal geben die Lieben aus der jenseitigen Welt auch deutliche Hinweise auf der Gefühlsebene oder sie beschreiben einen Gegenstand – zum Beispiel aus dem gemeinsamen Heim. Dies kann unter anderem ein Sofa sein, auf dem man gerne gemeinsam gesessen hat. Allerdings ist es ebenso möglich, dass ein eher profaner Fingerzeig erfolgt, der sich beispielsweise auf die Farbe einer Tischdecke beziehen kann. Vielleicht haben Sie diese erst nach dem Ableben des Verstorbenen gekauft? Freuen Sie sich, denn einen aktuelleren Wink kann es kaum geben.
Dürfen Fragen gestellt werden?
Grundsätzlich jede, die Ihnen auf dem Herzen liegt. Es ist nur leider so, dass nicht jede Frage so beantwortet wird, wie wir es uns wünschen! Vor allem dann, wenn wir eine Entscheidung als Antwort erwarten. Denn auch die geistige Welt hält sich an den „freien Willen“ und nimmt uns keine Verantwortung ab. Allerdings bleibt selten eine Frage unbeantwortet. So wird der oder die Verstorbene eine nachvollziehbare Erklärung abgeben, wieso die Frage nur bedingt beantwortet werden kann. Häufig enthalten die Botschaften, die über das Jenseitsmedium übermittelt werden, durchaus Entscheidungshilfen.
