Die Liebeskummer-Falle: Wie lange dauert es, bis das Herz wieder heilt?
Jeder kennt ihn, doch keiner möchte ihn erleben: Liebeskummer ist das Phantom der Liebenden, das dürre Gerippe, das oftmals nach dem wunderbaren Korpus einer Beziehung übrig bleibt. Auch wenn wir den Anblick dieser zerschmetterten Träume und Illusionen im Allgemeinen fürchten, ist es unabdingbar, sich ihm zu stellen, denn vor der eigenen Erfahrung des Liebeskummers kann uns schlichtweg keiner schützen. „Er“ wildert in fremden Gärten? „Sie“ ist seit Jahren Single und trifft beim Ausgang nur Pflegefälle der Härtestufe zehn, psychologisch gesehen? Die unerträgliche Ex stöbert noch immer in Ihrer aktuellen Beziehung herum und gönnt Ihnen keine Ruhe, oder noch schlimmer: die Schwiegermutter tyrannisiert Ihren Gatten, und der, braver Sohn wie er ist, lässt alles stehen und fallen, um zur Frau Mama zu eilen?
Solche und andere Situationen haben die Liebenden aller Zeiten vor große Herausforderungen gestellt, die manchmal an die Grenze ihrer Leidensfähigkeit gingen und in denen auch schon immer der sprichwörtlich gute Rat teuer war. Viele Menschen greifen heutzutage in einem solchen Fall sofort zum Telefon und rufen bei den qualifizierten Portalen der esoterischen Lebensberatung an. Doch was erwartet sie da, welche spezifischen Ratschläge und Hilfen können die Karten und die Hellsicht vermitteln, wenn es um das Persönlichste geht, was wir kennen: den Verlust oder die Entbehrung eines Partners? Peter-Phillip, Lebensberater aus Leidenschaft, ist schon seit über zwanzig Jahren mit dabei, seinen Klienten Aufschlüsse über die Zukunft zu geben – und Liebeskummer ist hier oft das Thema Nummer Eins.

Weshalb dieses Thema überhaupt so alltäglich geworden ist, kann der erfahrene Experte mit einem Augenzwinkern und humorvollem Schmunzeln erklären:
„Es gibt einen großen Feind des modernen Lebens – und der heißt Hollywood. In der großen „Traumfabrik“, wie es richtig heißt, werden Fantasien fabriziert, die nichts, aber auch wirklich nichts mit dem Beziehungsalltag zu tun haben. Erinnern wir uns doch einmal daran, was die Pfarrer früher immer sagten, wenn ein Paar heiraten wollte: „Ehen werden im Himmel geschlossen, aber auf Erden gelebt!“ Diese Mahnung sollte die jungen Leute seinerzeit dazu anhalten, sich nicht in Träumen zu verlieren, sondern sich auch mutig und entschlossen der Realität ihrer Beziehung zu stellen.

Damals gab es allerdings noch keine moderne Filmindustrie, die mit ihren Idealen und Wunder-Darstellern unrealistische Erwartungen geradezu schürt. Wer heute zu viel des schönen Kitsches aus dem TV konsumiert, dem muss man nämlich irgendwann sagen, dass Ehen und Beziehungen nicht im siebten Himmel gelebt werden, sondern auf der Erde, und dass er bitteschön die Füße auf den Boden stellen soll. Denn wir kennen doch alle die Situation, dass uns das Fernsehen und vor allem auch die Werbung täglich beneidenswerte Super-Paare serviert, die eine Traumbeziehung leben: da laufen braungebrannte athletische Männer mit wunderschönen langhaarigen Frauen über den weißen Sandstrand und lächeln versonnen in den Sonnenuntergang, und wir stehen andererseits ganz allein zuhause in der Küche, weinen über zerbrochenes Geschirr und fühlen uns wie absolute Verlierer.
Die Kluft zwischen der virtuellen Wirklichkeit, die uns in den Medien immer aufdringlicher vorgegaukelt wird, und die Wirklichkeit des tatsächlichen Beziehungslebens ist einfach zu groß. So werden wir frustriert, viel frustrierter als unsere Großeltern, die sich zumindest nicht mit Miranda Kerr oder Daniel Craig messen mussten, und wir fragen uns irgendwann verzweifelt, was mit unserem Leben nicht stimmt, dass ausgerechnet wir so viel Pech in der Liebe haben.
Die Antwort ist oft ganz einfach: wir haben kein Pech, wir erleben nur den ganz normalen Alltag, so wie er ungeschönt abläuft, wenn gerade kein Kamerateam, Schminkkünstler und Star-Regisseur vor Ort ist. Doch dafür, für das reale Alltagsleben mit seinen Höhen und Tiefen, macht uns heute leider keiner mehr stark, und deshalb fühlen wir uns so verloren. Die esoterische Lebensberatung kann hier helfen, die Dinge wieder ins richtige Verhältnis zu setzen und einen Blick für das Alltägliche und Reale zu bekommen, kurz: eine wohltuende Distanz zum eigenen Erleben zu bekommen. Gerade, weil der Kartenleger oder Hellseher als neutraler Dritter hinzukommt und unbefangen ist, kann er die Situation sehr gut analysieren und ihr auch oft schon einiges von ihrem Schrecken nehmen. Dann ist es oft nur ein kurzer Weg hin zu der Erkenntnis, zum Loslassen und vor allem auch zum Neu-Ausrichten auf andere, positive Ziele hin.“
Das Neu-Ausrichten auf andere, positive Ziele hin ist aber manchmal auch ein Prozess, der seine Zeit einfordert: nicht alle Menschen können schnell abschließen mit dem, was sie für ihre große Liebe hielten. Hier kommt jedoch vielen esoterischen Lebensberatern ihre Schulung in der praktischen Psychologie und ihre persönliche Lebenserfahrung zugute, die oftmals wie ein hilfreicher Lichtblick in das Beratungsgespräch einfallen und den weiteren Weg erhellen kann.
Die praktische Psychologie, die wirkungsvoll in das Telefonat einfließen kann, macht uns damit vertraut, dass zum Beispiel Trennungsphasen auch Trauer-Prozesse sind, die verschiedene Stadien durchlaufen von Verleugnung über Wut bis hin zur eigentlichen Trauer. Es ist gesund, sich diesen sukzessiven Stufen der inneren Bewältigung zu stellen, und in einfachen Fällen kann man mit einfühlsamer Kartenberatung oft schon wieder das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels erblicken.

Was aber, wenn die Belastung durch Liebeskummer so groß wird, dass das eigene Ego, das Selbstbewusstsein dauerhaft leidet und der ganze Lebenssinn wie vernebelt erscheint? An dieser Stelle wird Peter-Phillip, Kartenberater mit Herz, ungewöhnlich ernst:
„Esoterische Lebensberatung ist wundervoll, und das meine ich wörtlich: sie kann für den Einzelnen Wunder wirken, wenn er das Glück hat, den richtigen Berater zu finden, der ihm in einer akuten Krisenlage aufhelfen kann. Die Betonung liegt hierbei jedoch auf „akut“: wenn aus dem momentanen Krisenzustand ein chronischer wird, wenn die Belastung sozusagen zum Standard wird, dann ist es oftmals angezeigt, sich professionelle therapeutische Hilfe zu holen. Denn so aussagekräftig die Karten auch sind – und ich weiß, wovon ich spreche – so gibt es doch auch klar definierte Grenzen für ihren Geltungsbereich. Krankhafte Störungen, Trauma-Erfahrungen sowie dauerhafte Belastungskrisen oder Burn-Outs gehören unbedingt in die psychologische Therapie.
Hier können Ratsuchende oft in kurzer Zeit, mithilfe eines akademisch geschulten Beraters, Methoden zur Selbstfindung erlernen, die sie aus der Krise herausführen und noch mehr aus ihrem Leben machen. Denn Zeit ist kostbar, und sich selbst die effektivste qualifizierte Hilfe auch bei Liebeskummer zu suchen, sollte für jeden eine Pflicht sein, die er sich selbst auferlegt.“
Lassen wir diese Mahnung eines erfahrenen Kartenlegers so stehen: Zukunftsblicke sind gut und angemessen, sofern es sich um akute Krisen beim Liebeskummer handelt. Denn hier sind sie oftmals eine überaus schnelle und bequeme, einfallsreiche und meist auch überraschend zutreffende Lösung, um mit dem Aus-Blick auf die Zukunft auch einen hilfreichen Ein-Blick ins eigene Innere zu erlangen…
